OpenAI: Jahresumsatz liegt dank KI bei 2 Milliarden US-Dollar

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Ob ChatGPT oder auch DALL-E – die KI-Produkte von OpenAI erfreuen sich großer Beliebtheit. Das zeigt sich mittlerweile nicht nur an den Nutzerzahlen, sondern auch am Umsatz der Firma OpenAI. Der Jahresumsatz lag 2023 bei satten zwei Milliarden US-Dollar.

In der Tech-Branche ist das Thema künstliche Intelligenz in aller Munde. Das zeigen auch unsere News – ein kleiner Auszug der letzten Zeit:

Auch der Hardware-Bereich ist von den KI-Entwicklungen betroffen. Intel und AMD integrieren zum Beispiel NPUs (neuronale Processing Units) in die CPUs. Nvidia positioniert sich mit DLSS als KI-Pionier der Gaming-Branche.

OpenAI – diese Umsätze schafft kaum eine neue Firma

Bei den Firmen, die erst weniger als zehn Jahre auf dem Buckel haben, ist ein Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar eher selten. OpenAI hat es sogar auf zwei Milliarden geschafft. Gegründet wurde OpenAI erst im Jahr 2015, also hat auch diese Firma die zehn Jahre noch gar nicht hinter sich. Abgesehen von OpenAI haben das erst wenige Firmen geschafft, zu denen zum Beispiel Google oder auch Meta gehörten.

Umsatzprognose bis 2025

Obwohl der Umsatz von zwei Milliarden US-Dollar schon wahnsinnig hoch ist, gehen die Prognosen in die Richtung, dass er sich sogar bis 2025 noch verdoppeln könnte. Die Gründe dürften dabei auf der Hand liegen, denn die KI-Branche wächst rasant und der Bedarf tut sein Übriges.

Übrigens konnte OpenAI einen großen Teil der Einnahmen durch Geschäftskunden generieren, die Token für Bilder von DALL-E oder Texte mittels ChatGPT erworben haben.

Große Pläne

Wie wir schon berichtet hatten, hat OpenAI so einiges vor. Das Unternehmen sucht nach Investoren, um eine eigene KI-Chip-Fabrik zu erstellen, sodass man nicht von Branchengiganten wie Nvidia abhängig wäre. OpenAI möchte bis zu sieben Billionen für neue Projekte investieren, wobei durch die Produktion der KI-Chips von OpenAI auch ein jährlicher Umsatz von 527 Millionen US-Dollar erwartet wird. Der jetzige Jahresumsatz von schon zwei Milliarden US-Dollar ist daher zumindest in Relation auf die Zukunftsmusik nur der Anfang der Geschichte.

Quelle: OpenAI, Wall Street Journal, Financial Times

Maria Lengemann http://www.maria-lengemann.de

Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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