Produktion von KI-Chips: OpenAI plant eigene Fabriken

2 min read

Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Firma OpenAI, die auch hinter ChatGPT steht, nach Investoren sucht. Mittlerweile gibt es neue Infos darüber, was der CEO von OpenAI, Sam Altman, mit den gesuchten Geldern überhaupt plant. Es heißt, dass man Milliarden für ein Fabrik-Netzwerk für die Produktion von Halbleitern einsetzen würde.

Produktion von KI-Chips von OpenAI

Der Hintergrund, warum OpenAI selbst Chips herstellen möchte, begründete Altman nicht offiziell. Stattdessen gibt es Berichte über Gespräche, die mit eingeweihten Personen geführt wurden. Dort hieß es, dass der CEO besorgt sei, dass durch die größere Verbreitung der KI-Sprachmodelle nicht genügend Chips zur Verfügung stehen könnten.

Chips, die sowohl für den Serverbetrieb, aber auch für KI-Rechenzentren genutzt werden können, sind generell bei einigen Firmen ein Thema, nicht nur bei OpenAI selbst. Auch Microsoft, ein enger Partner von OpenAI, arbeitet an speziellen Chips.

Neue Gespräche mit Investoren

Ende 2023 wurde berichtet, dass sich OpenAI im Gespräch mit neuen Investoren befände. Dort geht es wohl um einen Anhebung des Unternehmenswertes auf über 100 Milliarden US-Dollar.

Zu den Investoren soll wohl G42 gehören, ein Unternehmen, das seinen Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat. Hier ist die Rede von einer Investition in Höhe von etwa 8–10 Milliarden US-Dollar. Da es beim Unternehmen allerdings Handelsverbindungen zu China gibt, kann es sein, dass der Investor in den USA zunächst eine Untersuchung durchstehen muss.

Quelle: Bloomberg

Maria Lengemann http://www.maria-lengemann.de

Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

You May Also Like

More From Author

+ There are no comments

Add yours