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Twitter droht Meta mit rechtlichen Schritten wegen nachgemachter App Threads

Twitter hat in einem Schreiben an Meta rechtliche Schritte wegen der kürzlich erfolgten Einführung von Threads angedroht. Dieses neue soziale Medium könnte Geschäftsgeheimnisse und geistiges Eigentum von Twitter missbraucht haben, behauptet Twitter.

„Im vergangenen Jahr hat Meta Dutzende von ehemaligen Twitter-Mitarbeitern eingestellt“, schreibt Twitters Anwalt Alex Spiro in dem Brief. Diese ehemaligen Mitarbeiter hatten und haben immer noch „Zugang“ zu Geschäftsgeheimnissen und anderen höchst vertraulichen Informationen und haben angeblich auch unrechtmäßig Dokumente und elektronische Geräte von Twitter aufbewahrt.

Da diese ehemaligen Twitter-Mitarbeiter immer noch Zugang zu diesen Informationen und Geräten haben, war Meta in der Lage, die Threads-Plattform schneller zu machen, so Twitter in dem Schreiben. Dabei habe das Unternehmen gegen mehrere US-Gesetze verstoßen. Damit würden die Mitarbeiter auch gegen „Verpflichtungen“ verstoßen, die sie noch gegenüber Twitter haben. Vermutlich bezieht sich das Unternehmen auf vertragliche Vereinbarungen, die die Mitarbeiter mit Twitter hatten, zum Beispiel über die Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen an Wettbewerber.

Twitter „beabsichtigt, seine Rechte strikt durchzusetzen“ und fordert Meta auf, „sofortige Schritte“ zu unternehmen, um die Verwendung von Geschäftsgeheimnissen oder anderen vertraulichen Twitter-Informationen zu unterbinden. Sollte Meta dem nicht nachkommen, droht Spiro mit einer gerichtlichen Durchsetzung. Wegen eines möglichen Rechtsstreits sagt Spiro in dem Brief, dass Meta keine relevanten Dokumente vernichten darf, zum Beispiel über die Entwicklung von Threads und den Kontakt zwischen Meta und ehemaligen Twitter-Mitarbeitern.

Der Brief wurde zuerst von Semafor veröffentlicht. Zwei Quellen der Financial Times haben den Inhalt bestätigt. Threads ist ein soziales Medium, das sich um den Austausch von kurzen Textnachrichten dreht und eine „Nachahmer-App“ von Twitter ist, so Spiro. Die neue Plattform ist in der Europäischen Union aufgrund von „regulatorischer Unsicherheit“ noch nicht verfügbar.

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