ChatGPT: OpenAI arbeitet weiterhin an der „Faulheit“ des Chatbots

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Wer sich schon einmal mit ChatGPT beschäftigt und dem Chatbot ein paar Fragen gestellt oder Aufgaben gegeben hat, der weiß vielleicht, dass die KI durchaus ab und zu dazu neigt, faul zu sein. Das Wort „Faulheit“ ist jetzt auch bei den Entwicklern von ChatGPT gefallen, denn man arbeitet im Moment daran, dass ChatGPT noch gründlicher wird, aber vor allem auch, dass es seine Faulheit reduzieren soll. Was dahinter steckt, verraten wir hier.

Wie OpenAI, das Unternehmen, das hinter ChatGPT steckt, bekannt gegeben hat, habe man ein paar aktualisierte Modelle veröffentlicht. Gleichzeitig werden für GPT 3.5 Turbo die Preise reduziert und eine bessere API-Key-Verwaltung geboten. Diese Neuerungen und Verbesserungen sind vor allem für Entwickler interessant, aber für Verbraucher und andere Nutzer gab es nun auch ein paar kleine Infos.

ChatGPT soll künftig weniger faul sein

Ende 2023 gab es Berichte darüber, dass sich der Chatbot ChatGPT manchmal ziemlich faul verhalten würde. Hier einige Beispiele:

  • ChatGPT soll eine große Menge Text oder Datenmengen zusammenfassen und hört zwischendurch einfach auf und bricht ab
  • anstatt dem Nutzer direkt das Ergebnis zu liefern, fordert ChatGPT ihn stattdessen auf, selbst nach Antworten zu suchen und liefert dafür eine Anleitung, wie man vorgehen solle
  • oft werden nur vage Antworten statt klare Antworten gegeben, die für Nutzer dann wiederum wenig hilfreich sind

Der Gründer OpenAI hatte eigenen Angaben zufolge keine Ahnung, warum das aktuelle Modell ChatGPT4 immer fauler wird und sich zum Beispiel den genannten Anfragen nicht so wirklich mit viel Elan widmen will.

Vorschau auf GPT 4 Turbo

Zumindest in Teilen sollen die Entwickler von ChatGPT das Problem nun gelöst haben, wie es heißt. OpenAI spricht einerseits davon, dass Aufgaben wie die Generierung von Code nun gründlicher als beim vorherigen Modell erledigt werden soll. Außerdem soll man „Fälle von Faulheit“ reduziert haben, in denen ChatGPT eine Aufgabe nicht erledigt.

Wir sind gespannt, wie sehr sich die Unlust des Chatbots in den Griff kriegen lässt. OpenAI gibt an, dass man das Verhalten wohl nicht komplett abstellen kann (vermutlich liegt das weiterhin daran, dass man den Grund nicht so genau kennt).

Quelle: OpenAI

Maria Lengemann http://www.maria-lengemann.de

Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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