TikTok investiert 12 Milliarden Euro über 10 Jahre in europäische Rechenzentren

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TikTok sagt, dass es über einen Zeitraum von zehn Jahren 12 Milliarden Euro unter anderem in europäische Rechenzentren investieren wird. Das soziale Medium nutzt bereits ein Datenzentrum in Irland und hat mit dem Aufbau eines neuen Serverparks in der Region Hamar in Norwegen begonnen. Damit will TikTok die europäischen Gesetze einhalten.

In einem Blogbeitrag erläutert die chinesische Plattform von ByteDance die überarbeiteten Pläne für das so genannte Project Clover, einschließlich der Investition von 12 Milliarden Euro in die europäische Speicherung von Nutzerdaten der EU-Bürger. Zuvor sprach das Unternehmen noch von einer jährlichen Investition von 1,2 Milliarden Euro.

Ein Teil des neuen Betrags wurde bereits in das irische Datenzentrum investiert, das seit diesem Jahr in Betrieb ist. Das erste der drei Gebäude in Norwegen wird derzeit mit Servern bestückt und soll ab Sommer 2024 in Betrieb genommen werden. Bis Ende 2024 sollen die beiden anderen Gebäude an diesem Standort ausgestattet sein, so dass der Standort dann das größte Rechenzentrum Europas sein wird. Außerdem wird es ein weiteres Rechenzentrum in Irland geben.

Der Betrag wird über einen Zeitraum von zehn Jahren verteilt, aber das Unternehmen macht kaum weitere Angaben darüber, wann und wofür genau das Geld ausgegeben wird. TikTok erklärt jedoch, dass ein Teil der Investition an die NCC Group gehen wird, ein Cybersicherheitsunternehmen, das die Datenspeicherung und den Datenfluss von und zu TikTok überwachen wird.

Das soziale Medium möchte europäische Datenzentren nutzen, um den Bedenken der EU-Regulierungsbehörden hinsichtlich der Verarbeitung von Daten europäischer Bürger im Ausland zu begegnen. Dabei dürfen Daten dank der AVG ohnehin nicht einfach so außerhalb Europas verarbeitet oder gespeichert werden.

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