US-Börsenaufsichtsbehörde SEC genehmigt erste regulierte Bitcoin-Fonds

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Die US-Börsenaufsicht SEC hat die ersten Bitcoin-ETFs genehmigt. Das bedeutet, dass Anleger nun in die Kryptowährung investieren können, ohne die Währung direkt in einer digitalen Brieftasche besitzen zu müssen.

Mit der Zulassung von Bitcoin-ETFs wird diese Kryptowährung zum ersten Mal in den USA notiert. Zuvor fand der Bitcoin-Handel dort nur außerhalb des regulierten Marktes statt. Die Preise der regulierten Fonds sind an den Bitcoin-Kurs gebunden. Da US-Nutzer nun nicht mehr über eine separate Plattform wie Binance eine digitale Geldbörse einrichten müssen, sondern indirekt über reguläre Anlageplattformen in die Währung investieren können, wird die Anlage in Bitcoins leichter zugänglich. Dies wird höchstwahrscheinlich zu einem starken Anstieg der Investitionen in die Kryptowährung führen. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels ist übrigens noch kein größerer Anstieg des Wertes der Währung zu verzeichnen.

Die SEC genehmigte zunächst 11 börsengehandelte Fonds, darunter von BlackRock Inc, dem weltweit größten Vermögensverwalter, und anderen großen Akteuren wie Fidelity und Invesco. In anderen Teilen der Welt, einschließlich der EU, ist es seit langem möglich, in Bitcoins an der regulierten Börse zu investieren.

Am Mittwoch wurde bereits eine Nachricht auf dem X-Konto der SEC gepostet, dass Bitcoin-ETFs erlaubt sind. Dieser Beitrag wurde jedoch später gelöscht, und die Behörde teilte mit, dass ihr Konto gehackt worden sei. Die SEC widersprach daraufhin der Meldung über die Erlaubnis, aber nun sind sie also doch offiziell genehmigt worden.

Die SEC und ihr Vorsitzender Gary Gensler haben sich seit einem Jahrzehnt vehement gegen Bitcoin ausgesprochen. Erst 2017 wurde ein Vorschlag zur Zulassung von etfs mit der Begründung abgelehnt, der Preis der digitalen Währung sei zu anfällig für Betrug und Manipulation. In einem aktuellen Gerichtsverfahren wurde jedoch bereits entschieden, dass die SEC einen E-TF nicht mehr einfach blockieren kann. In seiner Erklärung ließ Gensler daher verlauten, dass die SEC Bitcoins nach wie vor nicht befürwortet, auch wenn bestimmte E-Fonds nun zugelassen sind.

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