Google Pixel: Februar-Patch bringt Verbesserungen und mehr Sicherheit

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In den letzten Tagen hat Google den Februar-Patch für seine Pixel-Smartphones ausgerollt. Dieses Update, das auf allen Android-14-Geräten verfügbar ist, verspricht nicht nur die Behebung von Sicherheitslücken, sondern auch eine verbesserte Systemleistung und Stabilität. Die Bereitstellung des Updates erfolgt in Phasen über die kommende Woche. Welches Smartphone als Nächstes dran ist, lässt sich daher nicht genau vorhersagen, da es sowohl vom Gerät als auch vom Provider abhängt.

Optimierungen und Fehlerbehebungen im Detail

Der Patch widmet sich verschiedenen Aspekten der Pixel-Smartphones. Allgemein hat man sich sowohl der Leistung als auch der Systemstabilität angenommen, vor allem im Bereich der Kamera. Auch wurden spezifische Anzeigefehler und Probleme mit der äußeren Anzeige des Pixel Fold behoben. Darüber hinaus umfasst das Update eine Verbesserung der WLAN-Stabilität und -Leistung für das Pixel-Smartphone.

Besondere Aufmerksamkeit wurde auch auf die Kompatibilität mit Drittanbieter-Apps gelegt. So wurden Stabilitäts- und Leistungsprobleme bei bestimmten Apps für eine Reihe von Geräten behoben. Zu den Geräten zählen:

  • 5er-Reihe: 5a mit 5G
  • 6er-Reihe: 6, 6a und Pro-Version
  • 7er-Reihe: 7, 7a und Pro-Version
  • Pixel Fold
  • 8er-Reihe: hier nur das 8er und die Pro-Version

Sicherheit im Fokus

Neben den funktionalen Verbesserungen legt Google einen starken Fokus auf die Sicherheit seiner Geräte. Im Februar hat man sich diesbezüglich zahlreicher Bugs angenommen, aber auch entdeckte Sicherheitslücken behoben. Besonders hervorzuheben ist die Beseitigung einer kritischen Sicherheitslücke in der Systemkomponente, die potenziell das Ausführen von Remote-Code ohne zusätzliche Rechte ermöglichte. Dieses Problem wurde im aktuellen Update behoben. Es gab insgesamt 45 mittelschwere Lücken.

Rollout und Verfügbarkeit

Google hält sich bezüglich des genauen Zeitpunkts des Rollouts bedeckt. Das Unternehmen betont, dass Updates nur dann veröffentlicht werden, wenn sie auch tatsächlich fertig sind, was eine Abkehr von der bisherigen Praxis darstellt. Nutzer, die das OTA-Update nicht abwarten möchten, haben die Möglichkeit, Factory- und OTA-Images direkt von Google herunterzuladen. Für diejenigen, die sich genauer über die behobenen Schwachstellen informieren möchten, stehen detaillierte Informationen über die einzelnen Komponenten und ihre Probleme zur Verfügung.

Quelle: Android, Google

Maria Lengemann http://www.maria-lengemann.de

Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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