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Nvidia 5000er-Grafikkarten: 5 Gerüchte zur Blackwell-Generation (VIDEO)

Die 5000er-Serie von Nvidia steht bevor. Heißt das automatisch, dass ihr die 4090er in den Müll schmeißen könnt? Genau darum geht es im heutigen Video auf unserem YouTube-Kanal. Gerüchten zufolge bringt die neue 5000er-Serie der Grafikkarten bis zu 70 Prozent mehr Leistung mit. Doch stimmt das wirklich?

Wir knöpfen uns heute die neuesten Gerüchte zur 5000er-Serie von Nvidia vor. Was hat die neue Blackwell-Generation wirklich auf dem Kasten?

Hier könnt ihr euch unsere Erkenntnisse in Video-Form ansehen:

Für die schriftliche Version lest ihr wie immer einfach weiter.

Gerücht 1: 70 Prozent mehr Leistung?

Im Februar 2024 wurde auf dem YouTube-Kanal von Moores Law is Dead darüber gesprochen, wie viel mehr Leistung mit Blackwell zu erwarten sind. Damals sprach man schon von bis zu 70 Prozent mehr Leistung. Es handelte sich aber natürlich nur um ein Gerücht, um eine lose Aussage, die bekanntermaßen mit Vorsicht zu genießen ist.

Nach wie vor kennen wir die genaue Leistung der nächsten Generation noch nicht – die Grafikkarten sind noch nicht mal in Produktion. Es steht auch noch nicht fest, wie genau die Grafikkarten spezifiziert sind, daher müssen solche Aussagen nach wie vor als reines Gerücht betrachtet werden.

Dazu kamen dann Leaks von Kopite7Kimi. Dieser veröffentlichte die vermeintlichen Spezifikationen und verriet, wie die 5090, 5080, 5070 und Co. ausgestattet sein sollen. Noch immer handelt es sich aber nur um Mutmaßungen – offiziell ist das nicht. Nur Mikron hat bestätigt, dass sie mittlerweile den GDDR7-Speicher produzieren. Passend dazu wurde auch schon eine Grafik veröffentlicht, allerdings wurde damit nicht bestätigt, dass die Grafikarten wirklich in allem bis zu 70 Prozent mehr Leistung haben oder man in allen Spielen 70 Prozent mehr Frames hat.

Fazit: Bei diesem Gerücht gibt es zwar schon viele Leaks und Hinweise, aber wir müssen abwarten, ehe wir uns tatsächlich ein abschließendes Urteil bilden können. Es kommt auf die ganz genauen Spezifikationen der Grafikkarten an.

Gerücht 2: Wird AMD keine High-End-Konkurrenz?

Der X-Nutzer und bekannte Leaker Kepler hat schon im Jahr 2023 davon gesprochen, dass AMD in der nächsten Generation nicht mit Nvidia im High-End-Bereich konkurrieren möchte. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass AMD beschließt, gar keine High-End-Grafikkarten zu produzieren. Vielleicht passiert es aber genau so und AMD möchte schlichtweg „Anlauf“ für die übernächste Generation holen und bis dahin noch bessere Chips entwickeln?

Bewahrheitet sich das Gerücht, dann wird Nvidia möglicherweise etwas niedriger stapeln, da sie in gewisser Weise nicht unter Bringleistungsdruck stehen. Dazu passt dann auch ein weiteres Gerücht, dass die RTX 5090 nur „beschnitten“ auf den Markt kommen soll. Davon sprach der Leaker Panzerlied aus dem chinesischen Forum Chiphell. Dort hieß es, dass die RTX 5090 auf einer beschnittenen GB202 mit nur 28 GB GDDR7 VRAM und einem 448-Bit-Interface daherkommen soll, statt wie angenommen mit 32 GB VRAM und einem 512-Bit-Interface. Wenn AMD und Nvidia also keine Konkurrenten sind, könnte es bei Nvidia tatsächlich zu Einsparungen kommen. Vielleicht bringt Nvidia dann im weiteren Verlauf ein Refresh auf den Markt?

Fazit: Nichts Genaues weiß man nicht – so lautet ein bekannter Spruch, der auch hier zur Anwendung kommt. Zwar gibt es einige Gerüchte zu AMDs Entscheidung, aber offiziell steht sie noch aus. Wie dann wiederum Nvidia darauf reagieren würde, wenn AMD diesen Plan verfolgt, ist die zweite Unbekannte in der Gleichung. Wir müssen also wohl oder übel abwarten.

Gerücht 3: Besser ausgestattete mobile Chips?

Angeblich sollen die mobilen Chips wesentlich besser ausgestattet sein. Hier spricht man für die 5090 und 5080 dem Gerücht von Moores Law is Dead zufolge von 16 GB VRAM. Die 4090M hatte bereits 16 GB und die 4080M lief auf 12 GB. Die 4070M und 4060M lediglich auf 8 GB.

Werden die 5090M und die 5080M also wirklich mit 16 GB an den Start gehen? Davon ist zumindest die Gerüchteküche überzeugt. Es heißt, dass die 5070M dann mit 12 GB kommt und die 5060M bei 8 GB bleibt.

Fazit: Mit den Desktop-Lösungen haben die mobilen Chips nicht unbedingt etwas gemein. Die 4090M basiert zum Beispiel auf der Chipbasis AD103, welche eigentlich die Basis der 4080/4070 darstellt. Der Name 4090M ist damit eigentlich irreführend, denn es handelt sich dort eigentlich um eine beschnittene 4080, die auch in allem Weiteren wie Taktraten, Shaderkerne und Co. geringer ausgestattet ist. Das ist allerdings nicht verwunderlich, denn ein Laptop hat nicht den Platz und nicht die Leistung für so einen hohen Stromverbrauch und die entsprechende Hitzeentwicklung. Auch die Akkulaufzeit würde damit drastisch in die Knie gehen, daher wollen wir solch brachiale Leistung in einem Laptop auch gar nicht. Mehr Speicher wäre dagegen schon wünschenswert, da es hier in der Vergangenheit häufiger Kritik gab.

Gerücht 4: RTX 5000er-Serie mit GDDR7?

Im Grunde ist das gar kein Gerücht mehr, denn es wurde vom langjährigen Nvidia-Partner Mikron bestätigt, dass sie am GDDR7-Speicher arbeiten. Mikron hat wie oben schon erwähnt erste Graphen veröffentlicht, die die Mehrleistung des kommenden Speichers zeigen.

Diese Daten sollten aber immer noch mit Vorsicht genossen werden. Die Daten zeigen einen Vergleich zu GDDR6, also der Speicher, der gegenüber GDDR6x schon etwas älter ist. Hier die Werte:

  • Rasterleistung gegenüber GDDR6:
    • 1,2 x so viel Leistung bei 1080p Ultra
    • 1,4 x so viel Leistung bei 1440p Ultra
    • 1,7 x so viel Leistung bei 4K Ultra
  • Raytracing-Leistung gegenüber GDDR6:
    • 2,3 x so viel Leistung bei 1080p Ultra
    • 2,8 x so viel Leistung bei 1440p Ultra
    • 3,1 x so viel Leistung bei 4K Ultra

Fazit: Interessant sind die Aussagen schon, vor allem auch, dass die Latenzzeiten geringer sein sollen. Das könnte bedeuten, dass mit dem neuesten Speicher auch noch mal die Reaktionszeiten bei Spielen sinken könnten. Die Ergebnisse müssen wir aber natürlich noch abwarten und oft zeigen sich solche frühen Darstellungen eben auch nur die optimalsten Werte, also Ergebnisse unter absolut optimalsten Bedingungen. Ob sich diese Zahlen bewahrheiten, bleibt abzuwarten. Gerade 4K-Enthusiasten dürften sich über die größeren Sprünge beim Raytracing freuen. Unklar ist aber auch noch, aus welchen Spielen diese Ergebnisse stammen und welche weiteren Settings verwendet wurden, beispielsweise in Sachen DLSS und FrameGeneration.

Gerücht 5: RTX 5090 kommt noch Ende 2024?

Der bekannte X-Leaker Kopite7Kimi, über den wir weiter oben schon gesprochen haben, widerspricht wiederum TechPowerUp. Diese haben am 6. Mai 2024 die Behauptung aufgestellt, dass die 5090 von Nvidia noch Ende des Jahres 2024 veröffentlicht werden soll. Kopite7Kimi twitterte daraufhin, dass das nicht wahr sei. Die RTX 5080 soll ihm zufolge zuerst veröffentlicht werden. Das ist aber generell ebenfalls eine recht wilde Behauptung, denn normalerweise läuft das Flaggschiff zuerst aus dem Hafen.

Von Nvidia gibt es noch keine Bestätigung der Gerüchte. VideoCardz hat allerdings auch schon berichtet, dass die Daten-Center-Workload-GPUs noch 2024 auf den Markt kommen sollen. Die Frage ist nun aber, ob das allerdings auch für die Gaming-Grafikkarten zutrifft.

Fazit: Von Nvidia gibt es noch keine Bestätigung der Gerüchte. VideoCardz hat allerdings auch schon berichtet, dass die Daten-Center-Workload-GPUs noch 2024 auf den Markt kommen sollen. Die Frage ist nun aber, ob das allerdings auch für die Gaming-Grafikkarten zutrifft.

Fazit zur nächsten Grafikkarten-Generation von Nvidia

Die Gerüchteküche brodelt, so viel steht fest. Es bleibt aber trotz aller Leaks und Gerüchte spannend. Die Mehrleistung klingt nicht ganz unrealistisch und allgemein natürlich auch sehr erfreulich. GDDR7 klingt zumindest auf dem Papier ebenfalls sehr gut. Wir hoffen, dass sich die 5080 und die 5090 wieder etwas mehr annähern. Rund 30 Prozent wie bei der 4080 und 4090 war doch trotz der Preise etwas schmerzhaft für die nicht ganz so gut betuchten Enthusiasten. Zu den Preisen wissen wir aber noch nichts und ahnen da in gewisser Weise Böses. Es wäre sehr schade, wenn Nvidia ohne Konkurrenz bliebe. Das würde Nvidia dann viel Spielraum in der Preisgestaltung geben.

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Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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