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Neuer CPU-Sockel Arrow Lake von Intel: Erste Mainboards auf der Computex vorgestellt

Intel Arrow Lake CPU Unterstützung für Linux Turbostat App hinzugefügt Titel

Auf der Computex, die noch bis zum 7. Juni 2024 läuft, stellen Hersteller die ersten Mainboards vor, die mit Intels neuem CPU-Sockel Arrow Lake ausgestattet sind. Auf seiner Keynote sprach der Chef von Intel, Pat Gelsinger, von Desktop-Prozessoren der nächsten Generation.

Die ersten Mainboards mit dem Arrow Lake von Intel sind auf der noch bis zum 7. Juni 2024 dauernden Computex bereits zu sehen. Der Desktop-Prozessor von Intel soll jedoch erst im vierten Quartal 2024 auf den Markt kommen. Details hat Pat Gelsinger, der Intel-Chef, noch nicht genannt. Die Hersteller durften die zugehörigen Hauptplatinen bereits ausstellen. Sie durften aber keine Bezeichnungen angeben, die Rückschlüsse auf den Chipsatz ermöglichen. Biostar hat jedoch über einen Z890-Chipsatz informiert.

Arrow-Lake-CPUs vermutlich als Serie verfügbar

Über die neuen Prozessoren von Intel, Arrow Lake, Lunar Lake und Panther Lake, haben wir bereits im Rahmen der Computex berichtet. In unserem Beitrag ging es auch darum, dass die neuen Prozessoren vermutlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Wahrscheinlich kommen die Arrow-Lake-CPUs als Serie in den Handel und tragen die Bezeichnung Core Ultra 200. Sie bestehen aus mehreren Tiles und sind keine monolithischen Chips mehr. Die ausgestellten Mainboards erlauben einige Rückschlüsse, trotzdem bei der Computex keine Bezeichnungen zulässig sind, die auf den Chip hindeuten. Die Mainboards weisen darauf hin, dass sich die Prozessoren in der neuen CPU-Fassung LGA1851 befinden. Sie nutzt schon die Embedded-Varianten, also eingebettete Varianten, wie sie bei den Meteor-Lake-CPUs vorhanden sind.

Viele Mainboards verfügen in der I/O-Blende über zwei Typ-C-Buchsen, die separat gekennzeichnet sind. Wahrscheinlich sind sie mit den Thunderbolt-4-Controllern verbunden, die sich in den Arrow-Lake-Prozessoren befinden. Sie können demzufolge ohne gesonderte Bildeingänge Bilder an das Display ausgeben. Bei Desktop-CPUs ist das neu. Intel hat Thunderbolt zuvor nur in Notebook-Modelle eingebaut. Einige Hersteller verwenden jedoch nur USB4, das mit Thunderbolt 4 eng verwandt ist. Bei der Stromversorgung gelten dafür weniger strenge Bestimmungen.

Schnelleres RAM mit CAMM2-Modulen

Asus verwendet für sein Mainboard ROG Z790 Concept keinen DDR5-DIMM-Slot, sondern ein austauschbares CAMM2-Modul. Das ist auch beim MSI mit dem Z790 Project Zero Plus und bei Asrock mit Taichi OCF CAMM2 der Fall. Die Signalwege sind mit CAMM2 kürzer. Bei Arbeitsspeichern bis DDR5-8000 sind auch höhere Taktfrequenzen möglich. Es kommt seltener zu Problemen mit den weit ausladenden Kühlern in den PC-Towern, denn die CAMM2-Module ragen nicht so hoch auf. Das CAMM2-Format ist standardisiert und könnte sich nach Ansicht der Hersteller der Mainboards auf Desktop-PCs langfristig durchsetzen.

Ein Vorteil besteht bei den High-End-Boards darin, dass sie mit bis zu sechs M.2-SSDs ausgestattet werden können, so wie das Asrock Taichi Aqua. Asrock bietet auch Vorteile bei den USB-C-Boxen, denn das Mainboard verfügt über zwei Ports für Thunderbolt 4 sowie acht weitere USB-C-Anschlüsse. Bei Gigabyte gibt es für die kompakten Systeme noch ein Mini-ITX-Board, das mit der neuen CPU-Fassung ausgestattet ist.

Quellen: Intel, Computex, Biostar, Asus, MSI, Asrock, Gigabyte, Heise

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Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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