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iPhone und iPad mit A12-SoC und höher: Apple kündigt Augensteuerung an

Dass sich unser iPhone über unser Gesicht entsperrt, sind wir längst gewöhnt. Wie cool wäre es aber, wenn wir das Smartphone künftig mit den Augen statt mit den Fingern steuern können? Was wie Science-Fiction klingt, ist aber längst keine Zukunftsmusik. Apple bestätigt, dass man eine derartige für das iPhone und das iPad anbieten wird, sofern die Hardware mitspielt.

Apple hat offiziell mitgeteilt, dass man es mittels KI-Algorithmen geschafft hat, dass die im Smartphone und Tablet integrierten Kameras herausfinden können, in welchen Display-Bereich die Augen eines Nutzers schauen. Generell sollen KI-Algorithmen künftig stärker in iOS integriert werden.

Neues Augensteuerung-Feature nur für bestimmte Geräte

Möglich wird das neue Feature, das Gerät mit den Augen zu steuern, nur für iPhones und iPads sein, die mit A12-SoC oder einem neueren Chip von Apple laufen. Nur dann kann das Gerät auch technisch das leisten, was für das Feature nötig ist.

Die besagten Chips bieten eigene Prozessorkerne für KI-Arbeiten und können diese Analyse-Routinen daher lokal auf dem iPhone oder iPad laufen lassen. Nutzer haben also bewusst die Möglichkeit, das Feature zu aktivieren (aber natürlich auch zu deaktivieren).

Wenn nun auf bestimmte Bildschirm-Bereiche geschaut wird, lassen sich mittels der eigenen Augen dann Apps öffnen oder sich durch die Menüs bewegen. Wer längere Zeit auf einem Objekt verharrt, kann damit einen Klick auslösen oder eine Auswahl.

Wissenswert: Wie beim Fingerabdruck- oder Gesichtsscan dauert auch die Einrichtung dieses neuen Features dann nur einige Sekunden.

Shortcuts für Sprachbefehle

Apple plant so einige Verbesserungen für die Zukunft, die während des Global Accessibility Awareness Day angekündigt wurden. Die Augensteuerung für das iPhone und iPad ist dabei nur ein Punkt.

Generell möchte man auch Menschen mit Einschränkungen eine bessere Bedienung ermöglichen. Passend dazu und natürlich allgemein für alle Nutzer bietet Apple künftig auch Sprach-Shortcuts. Mit diesem Feature sind nicht viele Wörter nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Statt in aller epischen Breite eine Anweisung zu geben, könnte man bestimmte Kombinationen im Vorfeld festlegen (zum Beispiel zwei bestimmte Buchstaben), die dann einen Shortcut auslösen und einen Arbeitsgang starten. Das Prinzip ähnelt dabei den Tastatur-Shortcuts.

Wann kommen die neuen Funktionen?

Vorgestellt heißt bekanntermaßen noch nicht, dass es die Features ab sofort geben wird. Wann die neuen Funktionen, sei es die Sprach-Shortcuts oder auch die Augensteuerung, eingeführt werden, steht noch in den Sternen. Apple selbst sagt nur, dass sie im Laufe des Jahres zur Verfügung gestellt werden – also immerhin noch 2024.

Quelle: Apple

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Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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