iPhone 16: Alle Leaks und Gerüchte zum Apple-Smartphone in 2024

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Im September 2023 stellte Apple das neue iPhone 15 und das iPhone 15 Plus vor. Viel Zeit ist seitdem noch nicht vergangen, aber nun sammeln wir bereits die Gerüchte und Leaks rund um den Nachfolger. Das iPhone 16 wird – wenn die Annahmen stimmen – in einer klassischen Variante sowie als Pro und Pro Max im September 2024 auf den Markt kommen. Was der iPhone-15-Nachfolger noch auf dem Kasten haben könnte, verraten die ersten Leaks.

Release des iPhone 16

Betrachtet man den Veröffentlichungs-Zyklus, mit dem Apple neue Smartphones auf den Markt bringt, dann sollte sich theoretisch auch 2024 nichts daran ändern. Sowohl das letzte iPhone 15 als auch die Vorgänger iPhone 14 und iPhone 13 sind jeweils im September auf den Markt gekommen. Es ist also davon auszugehen, dass auch das iPhone 16 von Apple im September 2024 veröffentlicht wird.

Übrigens: Damit es beim Release der vier Modelle nicht zu Lieferengpässen bei bestimmten Modellen kommt, will Apple angeblich die Produktion besser aufteilen. Beim iPhone 15 Max gab es zum Beispiele große Probleme, sodass diese Version beim Release direkt ausverkauft war. Das möchte Apple anscheinend besser machen, wie es heißt.

Ultra-Modell beim iPhone 6

Normalerweise bietet Apple ein Standard-Modell, welches den Namen iPhone 15, iPhone 14 oder jetzt eben iPhone 16 tragen würde. Dazu gibt es ein Plus-Modell, ein Pro-Modell und ein Pro-Max-Modell. Bereits lange Zeit gab es Spekulationen dazu, dass das Pro-Max-iPhone von einer Ultra-Version ersetzt werden soll. Diese soll noch besser sein – so hielten sich die Annahmen zumindest lange.

Nun gibt es Hinweise darauf, dass sich die Pläne (wenn es denn je konkrete Pläne waren) zerschlagen haben. Das Portfolio soll beim iPhone 16 ebenfalls aus dem Standard-, Plus-, Pro- und Pro-Max-Modell bestehen. Ein iPhone 16 Ultra ist wohl nicht geplant (wobei die Gerüchte rund um dieses Thema nie versiegen und man jetzt davon spricht, dass es vielleicht ein iPhone 17 Ultra geben könnte)

Preis des iPhone 16

Beim Preis sollte sich im Hinblick auf vergangene Generationen auch nicht so viel verändern, wenn es um das Apple iPhone 16 geht. Wobei nicht auszuschließen ist, dass die Geräte auch dieses Jahr wieder etwas günstiger ausfallen, weil das iPhone 15 aus 2023 überraschend preiswert war im Vergleich zu den Modellen aus dem Vorjahr 2022.

Hier noch eine Übersicht der Preise aus 2022 und 2023, um sich die Preisstrukturen für 2024 eventuell besser vorstellen zu können:

2023:

  • iPhone 15: ab 949 Euro UVP
  • iPhone 15 Plus: ab 1.099 Euro UVP
  • iPhone 15 Pro: ab 1.199 Euro UVP
  • iPhone 15 Pro Max: ab 1.449 Euro UVP

Das iPhone 15 war ungefähr 5 Prozent günstiger als das Vorjahresmodell. Beim iPhone 15 Plus lag die Reduzierung knapp darunter, beim Pro-Modell war der UVP aber schon über sieben Prozent günstiger als 2022. Das iPhone 15 Max hatte dagegen den gleichen Einstiegspreis wie das iPhone 14 Pro Max.

2022:

  • iPhone 14: ab 999 Euro UVP
  • iPhone 14 Plus: ab 1.149 Euro UVP
  • iPhone 14 Pro: ab 1.299 Euro UVP
  • iPhone 14 Pro Max: ab 1.449 Euro UVP

Display des iPhone 16

Beim iPhone 15 hatte sich im Vergleich zum iPhone 14 war vor allem die Titanlegierung neu. Beim iPhone 16 soll es nun aber wieder verstärkt um die Bildschirm-Größe gehen.

  • iPhone 16: voraussichtlich wie gehabt 6,1 Zoll
  • iPhone 16 Plus: voraussichtlich wie gehabt 6,7 Zoll
  • iPhone 16 Pro: voraussichtlich Erhöhung auf 6,3 Zoll
  • iPhone 16 Pro Max: voraussichtlich Erhöhung auf 6,9 Zoll

Den Gerüchten zufolge soll Apple auch unter der Haube ein paar Änderungen vornehmen. So heißt es, dass das OLED-Panels des iPhone 16 eine Überarbeitung spendiert bekommt. Es soll bei gleicher Helligkeit stromsparender werden, indem Mikrolinsen-Arrays eingesetzt werden.

Bildwiederholrate des iPhone 16

Wem die Bildwiederholrate beim Standard-iPhone bislang zu gering war (60 Hz) und schon auf eine Erhöhung hofft, wird recht wahrscheinlich keine Freude haben. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass der Hertz-Wert für das Standard-Modell auf 90 oder sogar auf 120 angehoben wird.

Kamera des iPhone 16

Mit jeder neuen Generation von Apple-iPhones kommen immer ein paar Kamera-Highlights dazu. Das dürfte auch beim iPhone 16 nicht anders sein. Es heißt, dass das neue Smartphone für 2024 ein ganz neues Stacked-Design besitzen soll. Die Pixeltransistoren und die Fotodioden sollen dabei übereinander gestapelt sein. Das könnte dazu führen, dass vor allem bei eher schwachem Licht Schnappschüsse noch besser werden (gilt für das iPhone 16 Pro und das iPhone 16 Pro Max).

Hauptsensor

Es soll aber auch einen neuen Sensor geben, wobei die Rede vom größten jemals genutzten Sensor in einem Smartphone von Apple gesprochen wird. Gerüchte besagen, dass es sich um den IMX903 mit 1/1.14 Zoll von Sony handeln soll.

Ultraweitwinkel

Eine Frischzellenkultur soll es angeblich für den Ultraweitwinkel geben. Hier hatte Apple in den letzten Jahren auf 12 MP mit der jeweiligen Linse gesetzt, so könnte es künftig beim iPhone 16 Pro ein Ultraweitwinkel mit 48 MP sein.

Dynamic Island

Wer sich beim iPhone 15 über das Feature Dynamic Island gefreut hatte, bei dem die Smartphone-Front und der breite Balken verändert wurden, muss sich eventuell wieder auf Neuerungen einstellen. Beim iPhone 16 sollen sowohl Face-ID als auch Selfiekamera unter dem Display liegen. Die Rede ist von einer Under-Display-Camera, wobei es sowohl zu diesem Feature (UDC) als auch zum UDFD (Under-Display-Face-ID) schon seit April 2022 Gerüchte gibt. Das hätte also auch schon das iPhone 14 und das iPhone 15 treffen können.

Akku des iPhone 16

Dass Apple zwei von vier Modellen ein wenig größer macht, könnte auch dazu führen, dass es Änderungen an der Akkulaufzeit gibt. Mehr allgemeiner Platz bedeutet auch mehr Platz für Batterien. Für das iPhone 16 ist die Rede von einer noch besseren Laufzeit, indem nicht nur die Kamera ein Stacked-Design bekommt, sondern auch die Batterie. Die Ladeleistung soll Gerüchten zufolge beim iPhone 16 bei folgenden Werten liegen:

  • Kabel: 40 Watt
  • Wireless Charging: 20 Watt

Tasten des iPhone 16

Kommen wir nun zu den Gerüchten und Leaks, die die Tasten des iPhone 16 betreffen. Erst mit dem iPhone 15 hat Apple bei den Pro-Modellen an der Gehäuse-Seite einen Knopf eingeführt, der für verschiedene Shortcuts gedacht hat. Der Knopf hat sich offenbar bewährt, denn Berichten zufolge soll dieser auf die regulären iPhone-Varianten ausgeweitet werden.

Beim iPhone 16 soll es zudem eine kapazitive Seitentaste geben, die ein haptisches Feedback abgibt. Eine Druckerkennung wäre durch einen verbauten Kraftsensor möglich. Die Taste soll auf der rechten, unteren Seite sein und für Fotos und Videos gedacht sein. Daher hat sie auch ihren Namen spendiert bekommen: Capture-Button. Die Seitentaste soll im Querformat aber nicht nur als Auslöser gedacht sein, sondern auch Bewegungen erkennen, die für die Erkennung des Motivs oder für das Zoomen wichtig sind.

Konnektivität des iPhone 16

In Sachen Konnektivität könnte es Gerüchten zufolge für das iPhone 16 einen neuen Sprung geben. Es heißt, dass sowohl WiFi 7 als auch ein neuer 5G-Chip geboten werden. Mit dem WiFi-Standard sind zumindest in der Theorie bis zu 46 Gbit pro Sekunde möglich. Das ist 4 x so viel wie bei WiFi 6. Abgesehen davon, dass sich die Geschwindigkeit erhöht, soll der neue Standard für das iPhone 16 aber auch eine zuverlässigere Verbindung sowie geringere Latenzzeiten ermöglichen.

Es heißt im Übrigen, dass Apple für das iPhone 16 eine Ausstattung mit dem Snapdragon-X75-Modem  plant. Damit könnten sich auch die 5G-Übertragungsgeschwindigkeiten erhöhen.

Prozessor des iPhone 16

Bleiben wir bei der Technik. In Sachen Prozessor gibt es Hinweise auf einen stärkeren Kurswechsel. In der Regel war es so, dass Apple für das neue Standard-Modell der neuen Generation jeweils den Chip der Pro-Version des Vorgängermodells verbaut hatte.

Eigentlich wäre nun der Bionic A17 an der Reihe, aber es gibt Berichte darüber, dass dieser übersprungen wird. Stattdessen soll Apple mit den Prozessor Bionic A18 verbauen. Dabei würde der A18 sogar in allen Varianten zum Einsatz kommen, wobei die Pro-Modelle eine Art aufpolierte Version des Prozessors erhalten würden.

Quelle: MacRumors, RGcloudS, Mark Gurman, The Information, 9to5mac, Jeff Pu von Wccftech

Maria Lengemann http://www.maria-lengemann.de

Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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