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Gigafactory für Grok KI: Kommt der Supercomputer von Elon Musk 2025?

Elon Musk kündigt lustigen Grok AI Chatbot für X an Titel

Hier ist nicht die Gigafactory in Grünheide bei Berlin gemeint, in der Tesla-Fahrzeuge gebaut werden. Tesla-Chef Elon Musk arbeitet mit seinem Start-up iAI eigenen Angaben zufolge an einer Gigafactory of Compute. Dabei soll es sich um einen Supercomputer handeln, der für die künftige Grok KI genutzt werden und über 100.000 Chips verfügen soll.

Mit seinem Start-up iAI will Multimilliardär Elon Musk einen Supercomputer fertigen, der 2025 ans Netz gehen soll. Er soll mit 100.000 Chips ausgestattet sein und eine verbesserte Version des KI-Chatbots Grok trainieren. Es soll sich um den weltweit größten Supercomputer handeln. iAI will ihn in Zusammenarbeit mit Oracle herstellen. Auf The Information wird darüber berichtet, dass Musk bereits mit Investoren über seine Pläne gesprochen hat.

Supercomputer als Milliardenprojekt

Der von Elon Musk geplante Supercomputer könnte einen Umbruch in der KI-Welt darstellen und soll den KI-Chatbot Grok 2 trainieren. Dabei handelt es sich um die verbesserte Version von Grok. Als Chatbot ist Grok jedoch längst nicht so bekannt wie ChatGPT, denn er ist nicht kostenlos verfügbar und frei zugänglich. Er ist lediglich zahlenden Abonnenten von X vorbehalten.

Musk bezeichnet den von ihm geplanten Supercomputer als Gigafactory of Compute. Er soll mehrere Milliarden Dollar kosten und mit Zehntausenden von H100-GPUs von Nvidia arbeiten. Musk gab bereits bekannt, dass für eine dritte Grok-Version mindestens 100.000 solcher Nvidia-Chips notwendig sind. Für das Training von Grok 2 sind angeblich 20.000 GPUs erforderlich. Diese Zahl würde sich bei Grok 3 also verfünffachen.

Liefert Oracle Riesen-GPU-Cluster?

Wie The Information berichtet, soll Elon Musk auf seiner Präsentation bereits angekündigt haben, dass für den Supercomputer ein GPU-Cluster geplant ist, der mindestens viermal so groß wie alles bislang von iAI-Wettbewerbern Verwendete sein soll. Seit April 2024 ist Grok in der Version 1.5 vorhanden.

iAI soll gemäß Angaben von The Information mit Oracle zusammenarbeiten. Oracle könnte den GPU-Cluster für den Supercomputer liefern. Um den KI-Server von Oracle zu mieten, soll Musk einen 10-Milliarden-Dollar-Deal mit Oracle ausgehandelt haben.

Was kann Grok?

Im März 2024 hatte Elon Musk auf X angekündigt, dass Grok als Open Source verfügbar sein soll. Im Gegensatz zu anderen KI-Modellen wie ChatGPT soll Grok weniger politisch voreingenommen sein. Musk will mit Google konkurrieren und hat bereits gegen OpenAI eine Klage eingereicht. Er wirft OpenAI vor, dass das Unternehmen von der ursprünglichen Mission abgekommen und nicht mehr offen genug ist. Musk war vor etwa zehn Jahren an der Gründung von OpenAI beteiligt, stieg aber nach einigen Jahren aus. Der Grund dafür ist, dass er die alleinige Entwicklung von KI-Modellen vorantreiben wollte, die Teil von Tesla sind.

Grok soll nicht nur Text verarbeiten können. Der Chatbot soll auch Fotos und Diagramme verarbeiten. Für Premium-Nutzer wurden Anfang Mai 2024 KI-basierte Nachrichtenzusammenfassungen eingeführt. Musk spekuliert bereits darüber, dass Grok bis Ende 2025 bei verschiedenen Aufgaben menschliche Fähigkeiten übertreffen kann. Noch befindet sich Grok in einer frühen Entwicklungsphase.

Supercomputer wirft Fragen auf

KI-Systeme entwickeln sich rasant, werfen aber viele Fragen auf. Das betrifft auch den von Elon Musk geplanten Supercomputer. Einige Experten befürchten einen Missbrauch von leistungsstarken KI-Systemen, beispielsweise zu manipulativen und betrügerischen Zwecken. Sie fordern den verantwortungsvollen Umgang mit KI-Entwicklungen.

Bei einer solchen massiven Recheninfrastruktur drängen sich auch Fragen und Probleme auf, wenn es um den Energieverbrauch und die Auswirkungen auf die Umwelt geht.

Quellen: iAI, Oracle, X, The Information, t3n, Heise, Swiss IT Magazine, Connect, Ingenieur.de

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Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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