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GDDR7-Grafikspeicher von Micron: 30 Prozent mehr FPS?

Microns Speicher-Roadmap kündigt GDDR7 für Ende 2024 an Titel

Bei den neuen GDDR7-Grafikspeichern von Micron ist derzeit die Rede davon, dass dieser mit 30 Prozent mehr FPS ausgestattet sein soll. Das wäre gegenüber dem GDDR6-Speicher ein deutlicher Fortschritt.

Moderne Grafikkarten setzen derzeit noch vorrangig auf GDDR6 oder auf GDDR6X. Der nächste Grafikspeicher-Standard steht mit GDDR7 aber schon in den Startlöchern. Einer der ersten Hersteller ist Micron, der nun mit den Vorteilen der neuen Generation wirbt.

Leak verrät mehr über FPS-Anstieg

Dass von GDDR6 auf GDDR7 ganze 30 Prozent mehr FPS drin sein sollen, hat der Leaker harukaze5719 über den Kurznachrichtendienst X (früher Twitter) verraten. Geteilt hat er explizit Werbematerial von Micron, die offenbar mit den Vorteilen von GDDR7 werben wollen.

Diese besagten 30 Prozent mehr FPS beziehen sich auf den Vergleich zwischen:

  • GDDR7 mit 32 GT/s
  • GDDR6 mit 20 GT/s

Die FPS-Werte werden zudem beim Raytracing genauso wie beim Rasterizing erreicht, heißt es weiter. Noch ist allerdings nicht klar, mit welchen Benchmarks Micron gearbeitet hat, um diesen doch sehr starken Leistungssprung für das Werbematerial zu ermitteln.

Übrigens: Es heißt, dass Micron die neuen Speicher erst mal mit 32 und mit 28 GT/s auf den Markt bringen wird. Es ist aber davon auszugehen, dass es noch weitere Speichermodule geben wird und Geschwindigkeiten von 40 GT/s erreicht werden.

Höhere Bandbreite bei GDDR7

Aus den geleakten Werbeinfos geht auch hervor, dass Micron für GDDR7 eine höhere Bandbreite bewirbt. Hier sollen es etwa 60 Prozent Verbesserung sein (1,5 TB/s). Beim Thema Energieeffizienz spricht Micron bei 50 Prozent Verbesserung gegenüber GDDR6. Das Thema Reaktionszeit wird ebenfalls angesprochen. Diese soll 20 Prozent geringer ausfallen, beispielsweise für Anwendungen der generativen KI.

Wer wird GDDR7 verbauen?

Die bekannten Grafikchip-Hersteller werden sowohl 2024 als auch 2025 neue Generationen ihrer Grafikkarten präsentieren. Die Frage ist nun, ob hier der Standard GDDR7 verbaut sein wird und Käufer demnach auch von den Vorteilen des neuen Grafikspeicher-Standards profitieren werden.

Bei Nvidia und der RTX 5000 dürfte die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch sein. Bei AMD sieht es derzeit danach aus, dass man bei der RX 8000 wohl eher auf GDDR6 setzen wird. Bei Intel ist es ähnlich. Hier wird vermutet, dass das Unternehmen erst bei der übernächsten Generation (die als Celestial bezeichnet wird) auf den neuen Standard GDDR7 wechseln könnte.

Quellen: Micron, X (harukaze5719)

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Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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