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Cloud-Gaming als Ersatz für leistungsstarke Hardware – wie funktioniert der Dienst?

Dass sich Gaming mittlerweile zu einem flächendeckenden Hobby entwickelt hat, ist kein Geheimnis mehr. Um hochwertige Spiele zu zocken, greifen die meisten Gamer auf Spielekonsolen oder auf einen Gaming-PC zurück. Bei der Anschaffung entstehen Kosten, die sich nicht jeder leisten kann. Eine Alternative sind die vermehrt verfügbaren Cloud-Gaming-Dienste. Sie funktionieren nach dem Flatrate-Prinzip und sorgen dafür, dass es keine High-End-Hardware mehr braucht.

Gaming ohne anspruchsvolle Hardware ist aus einem anderen Sektor bekannt

Seit 2021 die Liberalisierung des Glücksspielmarkts in Deutschland stattfand, haben sich immer mehr Menschen zum Online-Gambling angemeldet. Seriöse Anbieter wie das Sunmaker Casino funktionieren ohne Download einer Software und ohne High-End-Hardware. Ein einfaches Smartphone oder auch das klassische Dienstlaptop reichen hier aus, um mitzuspielen.

Dieses Beispiel macht nun auch im normalen Gamingsektor Schule. Die Kunst ist es, die Spielesoftware nicht auf dem Rechner oder Endgerät des Gamers abzuspielen, sondern auf leistungsstarken Servern beim Anbieter.

Serverbasiertes Gaming führt zu besseren Leistungen beim Endverbraucher

Beim Gaming wird der Anspruch immer größer und auch die Technologie entwickelt sich ständig weiter. Je umfangreicher ein Spiel ist, desto mehr Leistung muss das Abspielgerät mitbringen. Hochwertige Prozessoren, Arbeitsspeicher und Grafikkarten sind Grundvoraussetzung, um ein Triple-A-Game optimal und in bester Auflösung abzuspielen. Mit Kosten von bis zu 2.000 Euro und mehr ist bei der Erstanschaffung eines solchen Rechners zu rechnen, der allerdings in einigen Jahren nicht mehr up to date ist.

Um die Kosten zu reduzieren und das Spielerlebnis an eine möglichst breite Masse zu geben, setzen viele Anbieter heute auf Cloud-Gaming. Der gesamte Spielprozess wird auf dem Hochleistungsservice des Spieledienstes durchgeführt, nicht lokal auf der Hardware des Gamers. Solche Server stehen in gigantischen Datenzentren und werden von externer Stelle gewartet. Der Spieler selbst muss sich um nichts kümmern, benötigt aber eine gute Internetverbindung.

Internetleitung ist entscheidend für das Gaming-Vergnügen

Für die kommenden Jahre ist im Cloud-Gaming-Sektor mit großem Wachstum zu rechnen, was nicht zuletzt an den immer besseren Internetleitungen liegt. Um ein reibungsloses Spielerlebnis sicherzustellen, braucht es eine stabile und schnelle Internetverbindung. Die Reaktionsfähigkeit ist bei Games wie Shootern von großer Bedeutung. Kommt es zu Latenzen, ist das Spielvergnügen beeinträchtigt. Das trifft zwar auch auf hardwarebasierte Spiele am Computer zu, macht sich bei Cloud-Gaming aber noch viel stärker bemerkbar.

In Deutschland schreitet der Breitbandausbau immer weiter voran, sodass viele Menschen von Cloud-Gaming-Diensten Gebrauch machen können. Die nachfolgenden Richtwerte geben an, wie viel Mbit/s der Anschluss für ein spannendes Gaming-Erlebnis liefern sollte:

  • Mindestens 10 Mbit/s um in Standardauflösung (720 p) zu spielen
  • 20 bis 25 Mbit/s für Full-HD-Auflösung (1089 p)
  • 35 bis 50 Mbit/s für Spiele in 4K-Auflösung

Grundsätzlich gilt: Je mehr Leistung die Internetleitung bietet, desto nahtloser funktioniert Cloud-Gaming.

Günstiges Gaming durch verschiedene Abo- und Preismodelle

Ob Xbox-Cloud-Gaming, NVIDIA GeForce Now, PlayStation Now oder Amazon Luna – sie alle bieten vielfältiges und abwechslungsreiches Gaming-Vergnügen für Zocker mit unterschiedlichen Interessen. Die Kosten für ein notwendiges Abonnement beginnen bereits bei 10 Euro, wie beispielsweise für PlayStation Now. Für diesen Tarif haben Spieler die Möglichkeit, auf die Bibliothek von Spielen zurückzugreifen, um auf der Konsole oder dem PC zu zocken.

Welche Games verfügbar sind, hängt nicht nur vom Anbieter ab, sondern auch vom gebuchten Abo. Manchmal gibt es exklusive Titel oder Premium-Spiele, die nur bei einem besonders hochwertigen Abonnement zur Verfügung stehen.

Fazit: Cloud Gaming lagert die Leistung an Rechenzentren aus

Durch Cloud Gaming wird es Zockern möglich gemacht, auch ohne teure Hardware Triple-A-Titel zu zocken. Die gesamten Spielinhalte inklusive der Grafikbereitstellung funktioniert über das Rechenzentrum. Der Nutzer braucht nur ein Abspielgerät, das nicht vom „neuesten Schlag“ sein muss. Der klassische Büro-PC reicht in Verbindung mit einer schnellen Internetverbindung völlig aus.

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