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BenQ Zowie XL2566K: Der Shooter-Monitor von BenQ im Video-Test

Wer würde sich einen TN-Monitor mit 24 Zoll und Full HD für schlappe 700 Euro zulegen? Bei dem Preis denkt man sicher zweimal nach. Dennoch ist der BenQ Zowie XL2566K mit Abstand das beliebteste Modell im E-Sport-Bereich. Wir schauen uns den BenQ Zowie XL2566K in unserem Video einmal genauer an.

Die Frage, die uns am meisten interessiert, ist vor allem, warum dieser Monitor im E-Sport-Bereich denn überhaupt so beliebt ist und ob der Monitor seinen Preis wert ist. Wir haben daher mal für euch tief in die Tasche gegriffen und den Monitor getestet. Was ist es, was ihn so besonders macht?

In unserem Video erfahrt ihr alles dazu.

Die schriftliche Variante erhaltet ihr hier. Los geht’s!

Der Monitor für die Counter-Strike-Profis

45 Prozent aller Counter-Strike-Profis nutzen den BenQ Zowie XL2566K. Das muss doch definitiv etwas heißen. Doch warum ist dieser Monitor so beliebt? Liegt es an den automatischen Farbprofilen, die die Farbe, Helligkeit und Kontrast automatisch dem Spiel anpassen? So seht ihr eure Gegner schlichtweg noch schneller und besser. Ist das quasi schon cheaten?

Oder liegt es an den 360 Hz, der 1 ms Reaktionszeit, DyAc+, Black eQualizer oder an den coolen Klappen an der Seite? Das ist es sicher nicht, aber es macht den Monitor zumindest ziemlich einzigartig.

Lieferumfang des BenQ Zowie XL2566K

Der BenQ Zowie XL2566K hat direkt ein HDMI- und ein DisplayPort-Kabel im Lieferumfang, was ziemlich cool ist, weil es andere Hersteller nicht immer so handhaben. Zusätzlich werden Flügel mitgeliefert, die sich links und rechts montieren lassen. Der Anbau könnte etwas einfacher sein, phasenweise denkt man hierbei, dass die Flügel gleich brechen – aber einmal angebracht, halten sie bombenfest. Allerdings Kritikpunkt von unserer Seite: Sie sind ziemlich Fingerabdruck-empfindlich, wie man im Video auch gut sehen kann.

Mittels QuickSelect lassen sich verschiedene Profile auswählen und das Menü am Bildschirm steuern. Der Fuß selbst ist sehr klein, was ebenfalls sehr vorteilhaft ist, weil er wenig Platz auf dem Schreibtisch einnimmt. Vorne sind zudem Markierungen angebracht, um die Ausrichtung einzustellen, sodass der Monitor genau mittig steht.

Ansonsten lässt er sich wie von den meisten Monitoren gewohnt hoch und runter verschieben, nach vorne und nach hinten kippen. Es gibt zusätzlich aber auch einen Hochkant-Portrait-Modus. An der Rückseite ist ein Kabelkanal zu finden und gleichzeitig gibt es eine kleine Headset-Halterung an der Rückseite.

Der Bildschirm im Detail

Nachfolgend eine Übersicht über die technischen Daten, die der BenQ Zowie XL2566K  auf dem Kasten hat:

  • Preis: 699 Euro
  • 24,8 Zoll
  • Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel Full HD
  • Full HD
  • TN-Panel
  • 360 Nits Helligkeit
  • Kontrastverhältnis 1000:1
  • 360 Hz
  • 1 ms Reaktionszeit
  • Adaptive Sync
  • Dynamic Accuracy+
  • Black eQualizer
  • VESA Mountable
  • automatische Farbprofile

TN-Panel sind bekanntermaßen nicht ganz so gut bezüglich Farben und Kontraste. Das Kontrastverhältnis liegt bei 1000:1, was ziemlich wenig ist. Das Display ist mit 320 Nits ausreichend hell. TN-Panels sind aber dafür ziemlich stark bei der Reaktionszeit und den Hz-Werten.

Das ist für Gamer richtig flüssig und fühlt sich super an. Gerade die 360 Hz sind beim Gaming schon sehr spürbar, butterweich könnte man sagen. Der Unterschied zum 144-Hz-Monitor haben wir definitiv sehr stark gespürt. Speziell in unserem Shooter-Test konnten wir einen massiven Unterschied spüren, der sich auch auf die Scores ausgewirkt hat.

Übrigens: Auf der Rückseite sind folgende Anschlüsse zu finden: 2 x HDMI, 1 x DisplayPort, 1 x AUX, 1 x USB-A.

Unterschiedliche Farbprofile

Auch das haben wir in unserem Test unter die Lupe genommen. Es gibt eine Art Standard-Aussehen ohne spezielle automatische Einstellungen. Sobald das Farbprofil aktiviert ist, verändert sich die Optik direkt massiv. Die Farben werden kontrastreicher, stärker, farblicher. In den Schatten liegen mehr Details, was ebenfalls wieder in Shootern besonders vorteilhaft ist.

Die Software erkennt, welches Spiel man gerade spielt und gibt ein automatisches Profil. Online ist es möglich, sich Farbprofile von anderen Nutzern herauszusuchen und diese im eigenen Monitor zu verwenden. Ziemlich cooles Konzept!

Dynamic Accuracy+, Black eQualizer und weitere Features

Mit diesem Feature sorgt der Monitor dafür, dass Spieler kein Motion Blur, kein Tearing und kein Ghosting mehr haben. Die sorgen dafür, dass zwischen den jeweiligen Farbwechseln der einzelnen Pixel ein Schwarzbild dazukommt. Es werden quasi alle LEDs ausgemacht oder schalten etwas davor, aber es funktioniert. Zusätzlich hat der Monitor auch Motion Blur Reduction (MBR). Das sorgt bei den meisten Panels dafür, dass die Helligkeit sehr stark heruntergeregelt wird, aber wir konnten in unseren Tests nicht feststellen, dass das auch beim BenQ Zowie XL2566K der Fall wäre.

Dann kommt noch Black eQualizer, der dafür sorgt, dass in kontrastreichen Gebieten (zum Beispiel Schatten) die einzelnen Kontraste besser hervorgehoben werden. Dadurch sieht man Gegner, die im Schatten stehen, schlichtweg schneller. Das ist ein weiterer Grund, warum der BenQ Zowie XL2566K ein perfekter Shooter-Monitor ist.

Wo sind die Nachteile?

Der Preis dürfte natürlich der größte Nachteil sein, denn 700 Euro ist schon eine Hausnummer für nur 24 Zoll. Der Monitor ist aber auch generell für E-Sportler konzipiert, wobei Shooter-Spieler ebenfalls absolut ihre Freude mit dem Monitor haben werden. Wer eher Story-Spiele spielt, braucht diese Reaktionszeiten dagegen eher nicht und wird auch bei einem günstigeren Modell fündig. Für alle anderen, die das Maximum herausholen wollen – vor allem bei First-Person-Shooter – aber vor allem schnelle Reaktionen, Farbprofile und weitere Features genießen wollen, sind die 700 Euro definitiv ihr Geld wert.

Written by
Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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