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Apple werkelt am Start eigener KI-Offensive

KI bestimmt aktuell die Entwicklungsarbeit der internationalen Technikgiganten. Schon jetzt steht fest: Auch Apple arbeitet fieberhaft am Start einer eigenen KI-Offensive, die mit iOS 18 auf den Markt kommen soll. Probleme damit scheint vor allem Konkurrent Microsoft zu haben.

Mit Blick auf die KI-Neuerscheinungen in naher Zukunft rückt Apple zunehmend in den Fokus. Der US-Konzern hat sich bislang mit großen Ankündigungen in diesem Bereich zurückgehalten, scheint nun aber mit iOS 18 unter anderem ein schlaues Siri auf den Weg bringen zu wollen. Für die eigene KI-Offensive setzt Apple auf die Zusammenarbeit mit OpenAI. Das Unternehmen gilt als einer der Vorreiter der KI-Technologien und hat sich international beispielsweise mit ChatGPT einen Namen machen können.

Apple will Siri schlauer machen

Eine mögliche Kooperation zwischen Apple und OpenAI auf diesem Gebiet ist nicht neu. Hierfür relevante Gespräche sollen sogar schon seit gut einem Jahr laufen. Ziel von Apple sei es demnach mit der Technologie von OpenAI seinen Sprachassistenten schlauer zu machen.

Mit einer gewissen Distanz und entsprechenden Bedenken blickt Microsoft jedoch auf die zwischen Apple und OpenAI laufende Zusammenarbeit. Immerhin gilt Microsoft als weltgrößter Investor von OpenAI.

Microsoft vermarktet OpenAI-Technik mit Copilot

Dabei blickt Microsoft vor allem auf einen brisanten Konflikt. Zum einen würde der US-Konzern an der Kooperation von Apple und OpenAI natürlich in erheblichem Umfang mitverdienen. Zum anderen basiert Microsofts Anwendung Copilot auf der OpenAI-Technologie. Seit dem offiziellen Start von Copilot wirbt der US-Konzern aktiv für seine KI-Anwendung.

Baut nun im Zuge des neuen Betriebssystems aber auch Apple auf die Anwendung von OpenAI, müsste Microsoft, um mit dem Konkurrenten mithalten zu können, auf technischer Ebene gleich auf sein. Das betrifft vor allem den Sprachassistenten Siri, der zu den Aushängeschildern Apples gehört.

iOS-Vorstellung schon im Juni

Schon jetzt steht fest, dass Apple den WWDC 2024 nutzen wird, um sein neues iOS 18 vorzustellen. Erst am 10. Juni wird dann aber auch nachvollziehbar sein, in welcher Form der US-Konzern seine KI-Neuerungen umsetzt und wie sich diese dann auch auf dem neuen Homescreen widerspiegeln werden.

Vorabversionen zeigen neue Funktion zur Benachrichtigungszusammenfassung
Schon die Vorabversionen von iOS18 lassen einen ersten Ausblick auf die KI-Neuheiten von Apple zu. Demnach soll die Greymatter Catch Up-Funktion einziehen. Sie bietet eine Zusammenfassung von Benachrichtigungen und ist mit Siri verbunden.

Über einen virtuellen Assistenten sollen Nutzer dann eine Übersicht über ihre Benachrichtigungen, die sie zuletzt erhalten haben, abrufen können. Darüber hinaus soll das Betriebssystem für Siri bessere Antwortgenerierungsfähigkeiten mitbringen. Dazu trägt neben dem Antwort-Framework auch On-Device-LLM von Apple bei. So kann der Sprachassistent von Apple künftig Daten und Orte, aber auch Kalenderereignisse und Unternehmen erkennen.

Die Einbindung von KI-Technologie wird es zudem wohl auch möglich machen, dass Siri Anfragen schließlich direkt auf dem Gerät beantwortet. Darüber hinaus soll der Sprachassistent dazu fähig sein, lange Artikel zusammenzufassen und Audiodateien zu transkribieren. Im Fokus stehen dabei Aufnahmen, die in den Anwendungen Sprachmemos sowie Notizen gespeichert sind.

Entwicklung von geräteübergreifenden Medien- und TV-Steuerungen

Apple scheint bei seinen Verbesserungen von iOS 18 aber noch einen Schritt weiterzugehen. Demnach soll Siri künftig geräteübergreifende TV- und Medien-Steuerungen bieten. Außerdem sollen die Stimmen, die Apple nutzt, natürlicher ausfallen. Ob der US-Konzern aber tatsächlich auch an einer besseren Text-zu-Sprache-Funktion arbeitet, bleibt weiter offen.

Derzeit scheinen sich zudem Anzeichen zu mehren, nach denen längst nicht alle Neuerungen von Anfang an bereitstehen werden. So sollen weitere Veränderungen bei iOS 18 erst Ende des Jahres kommen.

Quellen: CASCHYS BLOG, Apple, mobiFlip

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Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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