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240 Hz für unter 200 Euro? Video-Test des LC Power M27-FHD-240-C

Ihr sucht einen neuen Gaming-Monitor und wollt auf 240 Hz setzen? Super, aber ist das auch für unter 200 Euro möglich? Genau dieser Frage haben wir uns in unserem neuesten Video angenommen und verraten euch unser Ergebnis. Getestet haben wir dafür den 240-Hz-Monitor von LC-Power, der noch dazu aus Deutschland stammt.

Welche Besonderheiten der Monitor mitbringt, für wen er gedacht ist und wie er sich am Ende auch spielerisch schlägt, haben wir alles für euch unter die Lupe genommen.

Hier findet ihr wie gewohnt unser Video-Review:

Für die schriftliche Form lest ihr einfach weiter.

Technische Daten des LC Power M27-FHD-240-C

Ein ziemlich kryptischer Produktname für den 27-Zoll-Monitor, den wir in unserem neuesten Video-Test untersucht haben. 240 Hz für unter 200 Euro? Schauen wir erst einmal, was der Gaming-Monitor generell auf dem Kasten hat:

  • 186 Euro
  • 27 Zoll
  • VA-Panel
  • Curved Matt
  • Full HD 1.920 x 1.080 Pixel (dadurch geringe PPI von 81.59 PPI)
  • 240 Hertz (bei aktiviertem PiP/PbP-Modus 60 Hz)
  • 3000:1 Kontrastverhältnis
  • 16:9 Seitenverhältnis
  • 1 ms Reaktionszeit (GtG)
  • 16,7 Millionen Farben
  • 300 cd/m² Leuchtdichte
  • 1 x DisplayPort 1.2
  • 1 x HDMI 2.0
  • 2 x HDMI 1.4
  • 1 x Klinkenanschluss
  • Energieklasse F
  • 95 Prozent sRGB
  • 72 Prozent AdobeRGB, NTSC und DCI-P3

Trotz des niedrigen Preises hat der Monitor außerdem ein paar Besonderheiten auf Lager:

  • Adaptive Sync
  • Low Blue Modus
  • GamePlus / Overdrive
  • PiP und PbP @ 60 Hz
  • Flicker-Free
  • höhenverstellbarer Standfuß
  • VESA-kompatibel
  • Slim Bezel

Wichtig: Der Monitor hat keinen eigenen Lautsprecher. Er verfügt zudem nicht über eine HDR-10-Unterstützung.

Aufbau und Material des Monitors – hot oder Schrott?

Die große Frage, die wir uns nun stellen, ist natürlich, ob dieser 240-Hz-Monitor für unter 200 Euro nun hot oder Schrott ist?

Beginnen wir mit dem Lieferumfang, der sich beim LC Power M27-FHD-240-C durchaus sehen lassen kann. Alle möglichen Stecker und Adapter sind ebenso mit von der Partie wie die nötigen Schrauben, von denen wir aber nicht alle gebraucht haben. Das Zusammenschrauben des Ständers war jedoch sehr einfach, wie es auch insgesamt sein sollte.

Der Monitor wirkt sehr gut verarbeitet und hochwertig. Der Ständer ist optisch Geschmacksache, aber er hält stabil und darauf kommt es letztlich an. Auf dem Ständer lässt sich der Monitor sowohl von links nach rechts bewegen als auch nach unten und nach oben fahren. Auch eine Tilt-Funktion zum Neigen ist vorhanden. Für die Ergonomie gibt es also nur Pluspunkte. Auf der Rückseite gibt es eine kleine Klappe am unteren Rand, die sich jedoch gerade am Anfang recht schwer entfernen lässt. Das hätte man definitiv besser gestalten können.

Was leistet der Monitor technisch?

240 Hertz ist die Vorgabe für unseren Test, daher haben wir uns für dieses Modell entschieden, um herauszufinden, ob 240 Hz kombiniert mit einem Preis unter 200 Euro wirklich sinnvoll sein kann. Full HD auf 27 Zoll ist gerade noch so in Ordnung, wobei es darauf ankommt, was man konkret machen möchte. Die Reaktionszeit von 1 ms ist ziemlich gut, wobei wir das ein wenig angezweifelt haben in unserem Video-Test. Wobei sich die Angabe auf Grey to Grey beziehen und daher nicht direkt falsch sind. Wenn aber Farben ins Spiel kommen, sollte man davon ausgehen, dass der Wert höher ausfällt. Das ist jedoch grundlegend bei jedem Monitor so.

Bleiben wir bei den Farben, denn hier liegt ein kleiner Knackpunkt. 16,7 Millionen Farben ist relativ wenig im Vergleich zu anderen Monitoren. Das lässt sich auch am Farbspektrum erkennen wie oben aufgeführt. Zum Zocken ist das aber noch in Ordnung, man muss es nur im Hinterkopf haben, wenn der Monitor zum Beispiel auch zum Bilder oder Filme bearbeiten gedacht sein soll – in dem Fall wäre ein anderer Monitor die bessere Wahl. Die Helligkeit liegt bei 300 cd/m². Leider gibt es seitens des Herstellers keine vergleichbare Nits-Angabe.

Der LC Power im Gaming-Test

Kommen wir nun zum Eingemachten – dem Zocken. Wir haben uns im Video gleich drei Monitore vor die Nase gestellt, wollen uns an der Stelle aber vor allem auf die Ergebnisse des LC Power M27-FHD-240-C konzentrieren. Hier unsere Ergebnisse:

  • Betrachtungswinkel: Dieser ist okay, aber nicht unbedingt gut. Man muss halt bedenken, dass es sich um ein VA-Panel handelt, wobei die Krümmung eventuell ein wenig hilft.
  • Zielgruppe: Ganz klar ist dieser Monitor fürs Gaming ausgelegt und richtet sich speziell an Zocker.
  • Ghosting/Smearing/Tearing: Sowohl Ghosting als auch Smearing sind uns bei unserem Test sehr stark aufgefallen, ingame jedoch durch die 240 Hz etwas weniger. Im Spiel selbst müsste der Anwender schon ziemlich intensiv mit der Hand hin- und herschwenken, damit das Tearing auffällt.

Farblich und in Sachen Kontraste hat der LC Power noch sehr viel Nachholbedarf. Wer hier großen Wert legt, wird sicher nicht ganz so glücklich. 16 zu 100 Millionen Farben ist eben doch ein immenser Unterschied. Der LC Power glänzt dafür aber mit seinen 240 Hz. Hier ist wiederum ein deutlicher Pluspunkt gegenüber 100 und anderen Werten zu sehen. Ohne die 240 Hz wären Ghosting und Co. ein großes Problem, aber der Hertz-Wert scheint vieles wettzumachen. Ansonsten bietet der Monitor eine gute Leistung und vor allem für einen sehr niedrigen Preis – der wiederum irgendwo herkommen muss.

Written by
Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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